Hotel Schieferhof Neuhaus

Hotel-Schieferhof-Neuhaus

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Festwoche "155 Jahre Farbglashütte Lauscha" 2008
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ImageIm Herbst des Jahres 1853 wurde die Lauschaer Seppenhütte - heute die Farbglashütte Lauscha - von Elias Greiner Vetter Sohn offiziell in Betrieb genommen. Seither prägt die Hütte das Bild der Stadt, sie ist das glühende Herz der traditionellen Glas-
region rund um Lauscha. Gefertigt wird auch heute noch ausschließlich per Hand. Staunend stehen täglich die Besucher beim Erlebnisrundgang vor den Glasmachern, die aus glühender, flüssiger Glasmasse Röhren, Stäbe aber auch Gläser, Teller, Vasen, Rosenkugeln bis hin zu Tischplatten entstehen lassen.
ImageVom 27.10. bis 2.11. feierte die Hütte nun ihren 155.Geburtstag. Zur Festwoche wurde es jedoch nicht große Empfänge oder lange Reden geben. Die „Hüttner“ wollen vielmehr zeigen, was aus ihren Hauptprodukt, den farbigen Röhren und Stäben, so alles entstehen kann. Jede Menge Vorführungen bilden deshalb den Grundstock der Festwoche, hinzu kamen Kreativangebote, bei denen die Besucher Ihr Geschick im Umgang mit dem flüssigen Glas selbst probieren können. 

ImageGläserne Hände
Gemeinsam mit den Glasmachern war es z.B. möglich, eine eigene Glückskugel zu blasen. Besonderen Erinnerungswert hat ein anderes Angebot: das Gießen der Hand (oder des Fußes, oder der Nase ….) in Glas. Hierfür übernahm der Besucher eher die „Statistenrolle“, denn seine einzige Aufgabe war es, den gewünschten Körperteil recht präzise in Sand zu drücken. Dieser Abdruck wurde dann vom Glasmacher mit einer Kelle mit 1.400 Grad heißem Glas aufgefüllt. Danach musste der Abdruck in den Kühlofen um dort über mehrere Stunden behutsam abgekühlt zu werden.  Auch als Glasbläser konnten sich die Besucher probieren. Eine selbst geblasene Christbaumkugel ist sicher das Glanzstück so mancher Weihnachtsdekoration in diesem Jahr. Besonders Frauen und Mädchen interessierten sich für das Perlendesign. Mit Unterstützung von Glasprinzessin Jana Brinkmann,  Perlendesignerin in der Farbglashütte, wickelten sie eine tolle Perle. 

ImageGlasbläserkunst
Eine selten gewordene Kunst wurde zu Beginn der Festwoche präsentiert. Wolfgang Jahn zeigte den Besuchern, wie vor der Flamme Murmeln hergestellt werden. Für Lauscha spezifisch ist die Fertigung des Glases vor der Lampe. Traditionell teilt man die Lampenglas-
fertigung in Massiv- und Hohlglas. Der Glaskünstler Willi Greiner-Mai arbeitete spezielle Montagen hohl geblasener Gefäße mit Fadenrohr und Menschenau-
genrohr. Jedes Glasobjekt wird vor der  Lampe geblasen und ist ein Unikat. Auch er ließ sich während der Festowche beim Arbeiten über die Schulter schauen. Schmuck aus Glas hat seine eigene Faszination. In Lauscha wir er schon seit Generationen hergestellt. Glasbläserinnen der Farbglashütte führten den Besuchern die Herstellung von Perlen und Glasschmuck vor.

ImageGravuraktionstage
Der Reformationstag und Allerheiligen standen ganz im Zeichen der Gravur-Aktionstage. Die Graveure der Fa. Stölzle Lausitz GmbH sind Meister ihres Fachs und gravieren frei Hand Monogramme und andere Dekore nach den Wünschen der Kunden. Das Extra zum Hüttengeburts-
tag: die Besucher erhielten diese Gravu-
ren an diesen beiden Tagen kostenfrei – lediglich die Gläser mussten gekauft wer-
den. Der Andrang am Stand der Graveurin war dem entsprechend sehr groß. 

ImageFamilientag am 1.November
Haupttag der Festwoche war jedoch der 1. November. Beim Familientag zur 155-Jahr-Feier gab es ein buntes Programm für große und kleine Besucher, das tausende von Besuchern anzog. Der eine oder andere fand ob des Andrangs schnell den Vergleich mit dem Lauschaer Kugelmarkt. Alle Programmpunkte wurden gerne genutzt. So hatte z.B. Weihnachts-
elfe Betty ihre Arbeitsstube in die Weihnachtswelt der Farbglashütte verlegt. Dort bemalte und beschriftete sie Kugeln, Herzen oder Glocken nach den Wünschen der Besucher.   

Beim großen Gewinnspiel „Wer ist der beste Murmelschätzer?“ ging es darum, Augenmaß zu beweisen, um den Preis abzuräumen. 2.156 Murmeln waren im Glas – geschätzt wurde von 99 bis 10.000 Stück so ziemlich jede Zahl. Die Gewinnerin des Gutscheins für ein Mittagsmenü in den Bürgerstube lag mit 2.156 Murmeln nur knapp daneben. 

ImageKinderprogramm
Kinder waren natürlich herzlich willkommen am Familientag. Auf sie warteten viele tolle Angebote. Ob beim Kinderschminken, beim Seife gestalten beim Basteln der eigenen Perlenkette, beim Malwettbewerb oder beim Murmelspiel - für Abwechslung war gesorgt und der Zuspruch war enorm. Zum Abschluss des Familientages bieten Roland von Georgenberg und Hexe Vivian ein beeindruckendes Feuerspektakel direkt vor den Hüttenöfen. Die Magie des Feuers, tanzende Flammen, Feuerspucken und kreisende Feuerräder wollte kein Besucher verpassen.
 

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Mo-Fr: 10.00-18.00
Sa, So, Holiday: 
10.00-17.00
Daily tours 10.00-15.30
(every half hour,
Lunch

13.00-14.00

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