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Die Geschichte und Tradition des Lauschaer Glases ist untrennbar mit dem „Thüringer Waldglas" verbunden. Die ersten Gläser, die in Lauscha hergestellt wurden, zeichneten sich durch eine dezente Grünfärbung und zahlreiche eingeschlossene Luftbläschen aus. Der grünliche Farbton des Waldglases ergab sich aus dem hohen Eisenanteil des im Thüringer Wald vorhandenen Sandes.
Die Blasen - Gispen genannt - entstanden, weil man mit der damaligen Holzbefeuerung geringere Schmelztemperaturen als mit der heutigen Gasbefeuerung erreicht wurden. Die Bläschen jedoch können nur bei höheren Temperaturen entweichen. Nach über 400 Jahren produziert die Farbglashütte Lauscha wieder Waldglas.Den Traditionen verbunden ist die Beschaffenheit des Glases jener der alten Gläser sehr ähnlich. Bei den in der Farbglashütte Lauscha hergestellten Gläsern aus Thüringer Waldglas handelt es sich um Repliken alter Trinkgefässe, die eine Jahrhunderte zurückreichende Glasproduktion wiederbeleben. Auf die Erhaltung der hiesigen Glasmachertradition wird in der Farbglashütte großer Wert gelegt. Am Glas wird die Tradition des Hauses am so genannten Nabel sichtbar. Der Nabel - eine Bruchstelle am Boden des Glases, die während des Arbeits-prozesses entsteht - wird seit 1853 ein Schmetterling als Markenzeichen der Farbglashütte aufgeprägt. Zum Bestandteil des Dekors gehören oft aufgelegte Ornamente, gezogene Tropfen, Noppen oder aufgesponnene Glasfäden, die nicht nur die geschaffene Form, sondern auch das Design mittels natürlicher Lichteffekte unterstreichen. Heute findet des Thüringer Waldglas wieder zahlreiche Liebhaber, die die unverwechselbare Linie und Qualität dieser exklusiven Serie bewundern und schätzen.
Exklusiv für die Liebhaber authentischer Gläser bieten wir verschiedene Repliken, hauptsächlich in Waldglas ausgeführt, an.

Historische Schreibgarnitur "Friedrich Schiller" Original Thüringer Waldglas Diese historische Schreibgarnitur wurde nach Vorlage alter Originale in Handarbeit gefertigt. Verwendung finden hierbei die für die Zeit Goethes und Schillers typischen Glasfarben "Waldglas" und "Klarglas". Heute findet sie als attraktive Schreibtisch-Dekoration und als besonderes Geschenk für Geschäftspartner wieder zahlreiche Liebhaber.
Die Schreibgarnitur besteht aus 5 Teilen:
- 1 Tintenfass
- 1 Gefäß für Streusand
- 1 Glastablett
- 1 Gänsekiel
- 1 Beutel mit Streusand
Goethebarometer (ohne Holzbrett lt. Bild) Original Thüringer Waldglas Dieses historische Wetterglas, auch Goethe Barometer oder Donnerglas genannt, bezieht sich mit seinem Namen auf den berühmten deutschen Dichter und - weniger bekannt - Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe. Nach Goethes Tod fand man in seinem Weimarer Haus am Frauenplan ein solches Barometer mit deutlich barockem Charakter. Repliken dieses dekorativen und funktionellen Wandschmucks werden seither in Deutschland Goethe Barometer oder Goethe Wetterglas genannt. Speziell in den Niederlanden ist dieses Gerät jedoch schon seit 1619 verbrieft verbreitet und wird dort nach dem Hersteller G. de Donckere als "Donnerglas" bezeichnet. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts wurde diese Art des Barometers vor allem von Küstenbewohnern, Fischern und Seeleuten benutzt. Das Barometer, das sich in Goethes Nachlass befand, ist noch heute im Goethe Nationalmuseum Weimar zu besichtigen. In der Farbglashütte Lauscha wurde diese Replik von erfahrenen Glasmachern in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Das Goethe Barometer ist neben der Klarglas-Ausführung auch in Original Thüringer Waldglas erhältlich. Als Waldglas bezeichnet man das grünliche, leicht blasige Glas, das zu Goethes Zeiten im Thüringer Wald geschmolzen wurde und hauptsächlich für Apparateglas Verwendung fand.
Tintenfaß Original Thüringer Waldglas Unser Schiller Tintenfass wird nach alten Vorlagen gefertigt. Es ist in der für Schillers Lebzeiten typischen Glasfarbe Waldglas erhältlich. Gravuren sind auch nach individuellen Vorlagen möglich. Das Schiller Tintenfass hat eine Höhe von ca. 14 cm.
Wasserglas J.W. Goethe Original Thüringer Waldglas Das Goethe Wasserglas ist die Nachbildung eines Glases aus Goethes Privatbesitz. Das Original wurde nach Goethes Tod in seinem Hauses in Weimar gefunden. In dem 1709 erbauten Haus am Frauenplan verbrachte Goethe fast 50 Jahre seines Lebens. Das Goethe Wasserglas wird heute in exklusiver Handarbeit wieder in dem für die damalige Zeit typischen "Waldglas" hergestellt. Dieser Urtypus des Thüringer Glases wurde aus den hier vorhandenen Rohstoffen Sand, Buchenasche und Kalk hergestellt. Der typisch grünliche Farbton des Thüringer Waldglases entsteht aufgrund des Eisengehaltes des Sandes und der Holzkohlereste in der Asche. Die kleinen Bläschen, Gispen genannt, sind ein typisches Merkmal des früheren Glasschmelzens und werden heute extra für diese Serie ins Glas hinein gebracht. Goethe, Liebhaber des Schlichten, erfreute sich besonders an der einfachen Form mit dem leicht nach außen gebogenen Rand.
Schusterkugel mit Metallständer Die Schusterkugel ist ein mit Wasser gefüllter farbloser Glaskolben in Kugelform, der von Handwerkern bei Feinarbeiten vor allem in den Zeiten vor Einführung elektrischer Lichtquellen benutzt wurde, um eine Lichtverstärkung durch Bündelung einer diffusen Lichtquelle zu erreichen. Das diffuse Licht der Sonne, einer Gas- oder Öllampe wurde so punktförmig auf eine Stelle fokussiert - ähnlich einer optischen Linse - um eine bessere Ausleuchtung des Arbeitsbereichs zu erzielen. Auf diese Weise konnten auch die Stunden der Dämmerung zur Arbeit genutzt werden. Davon leitet sich auch ihr Name ab, eben Schusterkugel. Neben dem Fokussieren war das Abkühlen der Lichtquelle ein in manchen Berufen erwünschter Effekt der Schusterkugel. So konnte man, auch mit temperaturempfindlichen Materialien, nah an einer starken Lichtquelle arbeiten.
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